Bio heißt Mehrwert für Mensch, Tier und Natur!

Unseren Idealen und Wertvorstellungen entsprechend beliefern wir Sie ausschließlich mit ökologisch produzierten Lebensmitteln.

Unsere verarbeitenden Partnerbetriebe und Zulieferer verzichten auf mineralische Stickstoffdünger, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Gentechnik.  Sie beschränken sich bei der Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen auf ein Maximum von 40 statt der in der konventionellen Verarbeitung üblichen 300 Stoffe.

Anders als es im Lebensmitteleinzelhandel teils gängige Praxis ist, werden unsere Erzeugnisse und Zutaten nicht mit ionisierenden Strahlen behandelt.

Bei tierischen Produkten können Sie sicher sein, dass – egal ob bei Ziege, Milchvieh, Mastschwein oder Legehenne – Haltungsbedingungen herrschen, die den arteigenen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden. Kurzum: Bio heißt Mehrwert für Mensch, Tier und Natur!

Alles was Sie über Bio wissen sollten!

Hier erfahren Sie grundlegendes über Ökolandbau und Tierhaltung, Richtlinien der Verbände, sowie Standards der ökologischen Lebensmittelherstellung. Informieren Sie sich über die Erzeugung und Herstellung unserer ökologischen Produkte.

Anbau- und Viehzuchtprodukte

Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus ökologischem Landbau

Von Obst und Gemüse über Bier und Wein bis zu Eiern, Fleisch und Milchprodukten oder Fisch aus Aquakultur: Alle Anbau- und Zuchterzeugnisse, die Sie in unserem Sortiment finden stammen nachweislich aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie werden ökologisch hergestellt und verarbeitet. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Art der Zertifizierung: Bei Dirks BioKiste finden Sie vorwiegend Verbandsware. Diese unterliegt noch strengeren Richtlinien als solche, die nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert ist. So sind die Erzeugnisse vieler Partner Bioland zertifiziert, andere Kooperationsbetriebe arbeiten nach den Richtlinien von Naturland, demeter oder Ecovin.

Da wir den ökologischen Landbau fördern, unterstützen wir auch Betriebe in Umstellung. Also solche, die von der konventionellen zur ökologischen Landwirtschaft gewechselt haben. Die jeweilige Verbandsrichtlinie regelt, nach welchen Wartezeiten sich die einzelnen Produkte aus Umstellungsbetrieben Bio nennen dürfen. Bis es soweit ist, sind sie bei uns entsprechend gekennzeichnet.

Fisch und Meeresfrüchte

Wild gefangene Seefische, Meeresfrüchte und Binnenfische

Bei Fisch wird generell zwischen Zuchtfisch und Wildfisch unterschieden. Zuchtfisch erhalten Sie bei uns nur aus zertifizierter Aquakultur, bei der Tiergesundheit an erster Stelle steht und die örtlichen Ökosysteme weder gestört noch verschmutzt werden.

Aus Wildfang werden nur bestimmte Arten angeboten, deren Bestände gesund sind und die mit bestimmten, schonenden Fangmethoden gefischt wurden. So zum Beispiel der Skipjack Thunfisch, der mit der Pole-and-Line Methode einzeln und per Hand geangelt wird. Bei sämtlichen Wildfisch-Produkten ist die genaue Herkunft, also das FAO-Fanggebiet, ausgewiesen, sodass sich unsere Wildfang-Produkte zurückverfolgen lassen. Außerdem helfen uns externe Kontroll- und Zertifizierungsstellen wie Naturland, ASMI (Alaska Seafood Marketing Institute), FOS (Friend of Sea), IRF (Iceland Responsible Fisheries), KRAV Ekonomisk Förening und MSC (Marine Stewardship Council) bei der Bewertung der jeweiligen Auswirkungen auf unser Ökosystem Meer.

Wenn Sie mehr wissen wollen, werfen Sie doch einen Blick in den WWF Fischratgeber oder informieren Sie sich im Greenpeace Einkaufsratgeber Fisch über Arten, Fangmethoden und Bestände.

Jagd- und Gehegewild

Fleischprodukte von frei lebendem und gezüchtetem Wild

Fleischprodukte von Zuchtwild (Gehegewild) sowie Mischprodukte aus Jagd- und Zuchtfleisch unterliegen der EU-Öko-Verordnung. Die ökologische Haltung von Gehegewild ist darin aber nicht explizit geregelt und Jagdwild wird ohnehin nicht erfasst. Deshalb halten wir uns an die BNN-Richtlinien, um Ihnen auch beim Wild bestmögliche Bio-Qualität zu bieten:

  • Unsere Zuchtfleischprodukte sind durch einen ökologischen Anbauverband wie Bioland, Demeter, Gäa oder Naturland zertifiziert.
  • Das Fleisch von frei lebendem Wild kommt bei uns immer direkt vom Jäger aus der Region.
Wasser

Quellwasser, Heilwasser und natürliches Mineralwasser

Quellwasser, Heilwasser und natürliches Mineralwasser sind von Natur aus Bio. Ursprüngliche Reinheit und natürliche Mineraliengehalte sind gesetzlich garantiert. Die Wasser bleiben in ihren wesentlichen Bestandteilen unverändert und werden direkt am Quellort abgefüllt.

Kosmetik

Naturreine kosmetische Produkte

Bei uns erhalten Sie nur geprüfte und zertifizierte Naturkosmetik. Das heißt: Jedes Produkt erfüllt mindestens einen der folgenden privatrechtlichen Standards: BDIH, Bioforum, Cosmebio, Demeter, Ecocert, EcoGarantie, ICADA, ICEA, Naturland, NCS, Österreichisches Lebensmittelbuch, Soil Association, USDA oder NaTrue. Zuletzt genanntes Label unterscheidet als einziges drei Zertifizierungsstufen: Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil (die natürlichen Inhaltsstoffe müssen zu mindestens 70 % aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung stammen) und Biokosmetik (mindestens 95 %).

Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzungsmittel und gesundheitsorientierte Spezialprodukte

Nahrungsergänzungsmittel und gesundheitsorientierte Spezialprodukte, die nur aus Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs bestehen, sind bei uns gemäß EU-Öko-Verordnung 100 % Bio. Unsere anderen Nahrungsergänzungsmittel und gesundheitsorientierten Spezialprodukte erfüllen die BNN-Richtlinien:

  • Sie enthalten keine gentechnisch veränderten Zutaten.
  • Sie sind frei von chemisch-synthetischen Konservierungs-, Aroma- und Süßstoffen.
  • Sie enthalten nur Farbstoffe und Antioxidantien, die so auch in der Natur vorkommen.
  • Weder Rohstoffe noch Endprodukte wurden mit ionisierenden Strahlen behandelt.
  • Bei der Herstellung wurde auf gehärtete Fette, Paraffine und PEG (Polyethylenglycol) verzichtet.

Pflanzenbau – Frei von

Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft verzichtet der Ökolandbau konsequent auf den Einsatz von Mineraldüngern, bestimmten Pflanzenschutzmitteln und sogenannter grüner Gentechnik.

Einsatz von Dung und Kompost

Weniger ist mehr – begrenzter Einsatz von Dung und Kompost

Die Richtlinien der ökologischen Anbauverbände begrenzen die eingesetzte Düngermenge auf den landwirtschaftlichen Flächen. Herkunft und Art der Düngemittel werden genau verfolgt. Die Bestimmungen des Pflanzenbaus koppeln den Tierbesatz des Betriebes an die verfügbaren Acker- und Grünlandflächen.

Die Gesamtmenge des eingesetzten Düngers wird durch die Anbauverbände stark reglementiert. Klärschlamm und Kompost aus der Müllverwertung dürfen in Bezug auf ihre Schadstofffrachten nicht eingesetzt werden. Dieses Vorgehen vermeidet eine Überdüngung und einen Stoffaustrag in die Umweltkreisläufe. Der Verzicht auf mineralische Dünger wirkt einer Versauerung der Böden und einer Nährstoffauswaschung entgegen.

Vorbeugender Pflanzenschutz

Vorbeugender Pflanzenschutz – Entlastung von Nahrungskette und Umwelt

Das Ziel des ökologischen Pflanzenbaus ist die Selbstregulation von Boden und Pflanze zu stärken – auf gesundem Boden wächst eine starke Frucht. Eine Vielzahl prophylaktischer Maßnahmen unterstützen den Landwirt Pflanzenkrankheiten und Schädlingen vorzubeugen.

Biologisch arbeitende Landwirte verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel – im Anbau und nach der Ernte. Eine Behandlung mit Spritzmitteln zum Transportschutz der Früchte ist nicht erlaubt. Vorbeugende Maßnahmen und die Stärkung der Eigenregulation des Ökosystems haben Vorrang. Die gute landwirtschaftliche Praxis der Bio-Bauern, eine pflanzengerechte Standortwahl, abwechslungsreiche Anbauplanungen und der Einsatz von tierischen Helfern bilden die Basis des ökologischen Pflanzenschutzes.

Der ökologische Landbau entlastet so unsere Nahrungskette, den Wasser- und atmosphärischen Kreislauf von schadhaften Einträgen. Ist einmal, aller vorbeugenden Maßnahmen zum Trotze, ein behandelndes Eingreifen notwendig, regeln die Standards der ökologischen Anbauverbände den Vorzug natürlicher Mittel.

Synergien in „Feld und Flur“

Robuste Pflanzensorten und tierische Nützlinge – Synergien in „Feld und Flur“

Der ökologische Pflanzenbau setzt bei der Auswahl der Pflanzensorten auf „Regionalität“. Ortstypische Pflanzen sind der Bodenqualität und den mikroklimatischen Bedingungen „gewachsen“ – mit geringerem Ertrag aber in guter Gesundheit. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist verboten.

Der ökologische Landbau setzt widerstandsfähige, Standort angepasste Pflanzen ein. Oft sind das fast vergessene Ur-Sorten, die den regionalen Bedingungen bestens angepasst sind. Ihr Einsatz erhält die regionale Vielfalt und trägt zum Erhalt bedrohter Arten bei. So erwachsen ökologische Flächen zu vielfältigen Biotopen. Blüten- und artenreichen Pflanzenbestände in Feldrainen und Buntbrachen bieten heimischer Fauna Brut- und Lebensraum und ziehen Nützlinge an: Hummeln und Bienen als Bestäubungshelfer, aber auch Marienkäfer und Schlupfwespen im Einsatz gegen Schädlinge (um nur eine kleine Auswahl zu nennen).

Bodenerhalt im ökologischen Landbau

Bodenerhalt im ökologischen Landbau – Pflege eines lebendigen Systems

Der Boden ist das kostbarste Gut des Landwirt – sein Schutz und Erhalt sind die übergeordneten Ziele der ökologischen Anbauplanung. Die Pflege der Bodenfruchtbarkeit durch eine intensive Humuswirtschaft und nachhaltige Düngestrategien ist der Grundpfeiler des ökologischen Pflanzenbaus. Ziel ist die Erhaltung des guten Bodens und die Förderung des Bodenlebens.

Der Anbau pflanzlicher Erzeugnisse entzieht dem Boden Struktur- und Nährstoffe. Der ökologisch arbeitende Landwirt erhält die Fruchtbarkeit seiner Ländereien durch die Förderung der natürlichen Bodenprozesse – eine biologische, chemische und physikalische Hilfe zur Selbsthilfe. Vielseitige Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten, abwechslungsreiche Mischkulturen und der Anbau von Stickstoff anreichernden Pflanzen sind wesentliche Bestandteile seines Handwerks. Organische Dünger, wie Festmist und Humus werden auf Grund ihrer nachhaltigen Wirkung eingesetzt. Sie verbessern die Struktur und die Nährstoffnachlieferung des Bodens. Nitrat-, Ammonium- und Harnstoffdünger sind im ökologischen Pflanzenbau verboten – ihre leichte Löslichkeit belastet die Umweltkreisläufe und die Qualität der Erzeugnisse.

Ökologische Fruchtfolge

Die ökologische Fruchtfolge – stark in Bodenpflege und Pflanzenschutz

Der ökologische Pflanzenbau gestaltet seine Fruchtfolgen besonders vielseitig, um neben der Bodenfruchtbarkeit, eine Ausbreitung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten zu verhindern. Die zeitliche Abfolge verschiedener Kulturen auf den Anbauflächen verhindert ein Fortpflanzen möglicher Schaderreger in Boden und Pflanze, sowie die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten. Mit diesen so genannten Fruchtfolgen unterdrückt der Landwirt zusätzlich ein starkes Auflaufen von Beikräutern, die sonst, rein mechanisch, mit Striegel und Hacke eingedämmt werden müssen.

Im ökologischen Pflanzenbau werden keine vollständig unkrautfreien Flächen angestrebt. Denn neben dem Risiko, ein Zwischenwirt für Pflanzenkrankheiten darzustellen, bieten sie einen guten Erosionsschutz der Flächen, verbessern die Bodenstruktur und bieten Nahrung und Lebensraum für Nützlinge.

Tierhaltung – Ganzheitlich, tiergemäß, nachhaltig

Gut zu wissen: Die Vorgaben des europäischen Bio-Siegels zur Tierhaltung unterscheiden sich enorm von den Richtlinien der Öko-Anbauverbände wie Demeter, Bioland und Co. Um deren Siegel zu erhalten, müssen landwirtschaftliche Betriebe sehr viel anspruchsvollere Haltungsstandards erfüllen.

Gesundheitsmanagement auf ökologisch

Robuste Anlagen und alternative Behandlung

Basis einer stabilen Tiergesundheit sind eine artgerechte Fütterung, eine wesensgemäße Haltung und eine gute Zucht. Biologisch arbeitende Betriebe setzen Medikamente allein zur Krankheitsbehandlung ein – eine prophylaktische Medikamentengabe ist nicht zulässig; Leistungsförderer sind nicht erlaubt.

Eine artgerechte Haltung, eine ausgewogene Fütterung und der leistungsgerechte Einsatz erhält die Tiere stark und gesund – kräftezehrende Produktionshöchstleistungen sind bei Biotieren tabu. Muss ein Tier medizinisch versorgt werden, fordern die Richtlinien der Anbauverbände den Vorzug alternativer Behandlungsmethoden – herkömmliche Medikamente sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Setzt der Tierarzt eine medikamentöse Therapie ein, darf das tierische Erzeugnis – sei es Milch, Fleisch oder Ei – erst nach einer doppelten, gesetzlich vorgeschriebenen, Wartezeit in die Lebensmittelkette gelangen.

Ökologische Tierhaltung

Leben in ökologischen Strukturen

Die Richtlinien der Anbauverbände sichern die Herdengebundenheit, eine vielfältige Umgebung, natürliches Licht und frische Luft. So verbringen Rinder grundsätzlich den Sommer auf der Weide. Im Laufstall ermöglichen ihnen ausreichende Platzverhältnisse ihr Sozialverhalten auszuleben. Das Geflügel genießt Sonnen- und Sandbäder; Schweine dürfen ausgiebig suhlen und im Boden wühlen – die Richtlinien der Anbauverbände regeln für sie einen natürlichen Auslauf und verbieten das Einziehen von Nasenringen und das Kupieren von Schnäbeln. Die Vorgaben der Anbauverbände gehen weit über die Regularien für Rind, Geflügel und Schwein hinaus – ihre Standards sichern ebenso die artgemäße Haltung von Bienen, Fischen,Wild und weiteren Nutztierarten.

Der nachhaltige Ansatz

Produktion unter Respektierung der Umweltkreisläufe

Die ökologische Landwirtschaft ist geprägt vom ganzheitlichen Gedanken. Das Handwerk des Bio-Bauern basiert auf dem Vorbild der natürlichen Kreisläufe. Feldanbau, Futterproduktion, Tierbesatz und Düngung werden in gegenseitiger Abhängigkeit geplant und aufgebaut.

Die ökologische Landwirtschaft bindet die Tierzahl des Betriebes an die hofeigene Futterproduktion. Durch diesen flächengebundenen Tierbesatz fällt allein so viel Dünger an, wie die Anbauflächen des Hofes aufnehmen können – das vermeidet eine Überdüngung und ein Auswaschen der Stoffe in die Gewässer. Der Futterbedarf der Tiere folgert eine vielfältige Fruchtfolge mit Zwischenfrüchten und Stickstoff-bindenden Pflanzen – eine wichtige Grundlage eines gesunden Wachstums und zur Erhaltung der Bodenqualität.

Transparenz und Qualität

Natürlichkeit für eine sichere Nahrungskette

Das Ziel einer rückstandsfreien Lebensmittelkette beginnt bei der Fütterung des Tieres. Die hofeigene Futterproduktion garantiert eine naturreine Tierernährung – frei von Pestiziden, synthetischen Düngern und gentechnisch veränderte Pflanzen.

Eine art- und bedarfsgerechte Tierfütterung dient der Gesunderhaltung des Tieres. Der Viehbestand am Hof orientiert sich grundsätzlich am Umfang der eigenen Futterproduktion. Ist ein Zukauf von Futtermitteln notwendig, ist dieser allein von ökologischen Betrieben gestattet.

Wenige Futtermittel dürfen – im Fall von Mangelerscheinungen – von konventionellen Betrieben zugekauft werden. Diese Ausnahmen werden durch die Richtlinien der jeweiligen Anbauverbände streng reglementiert und durch die Ökokontrollstellen überwacht. Gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht erlaubt.

Das Leben in Naturkreisläufen

Das Leben in Naturkreisläufen – eine Herausforderung für die Tierzucht

Eine naturnahe Tierhaltung stellt veränderte Anforderungen an die gängigen Zuchtideale – Langlebigkeit, Widerstandskraft und Vitalität stehen im ökologischen Landbau im Vordergrund.

Das Leben in und mit der Natur erfordert widerstandsfähige Tiere. Ziele der ökologischen Tierzucht sind dem zufolge eine lange Lebensleistung, eine stabile Gesundheit und eine hohe Vitalität. Die Nutzung alter Rassen und Rückkreuzungen auf robuste Tiere sind aus diesem Grund obligat – weg von der Hochleistung, zurück zum vielseitigen Tier. Mit der Förderung alter Rassen leistet die ökologische Viehwirtschaft einen wesentlichen Beitrag im Erhalt der genetischen Vielfalt. Die Richtlinien der Anbauverbände stehen für die Fortpflanzung im Natursprung. Embryotransfer und Klonen sind verboten.

Veredelung – Lokal, ökologisch und schonend

Durch eine schonende Verarbeitung bleiben wertgebende Inhaltsstoffe, Geschmack und Charakter der Bio-Rohstoffe erhalten. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und gentechnisch veränderte Zutaten sind grundsätzlich tabu.

Qualität und Transparenz

Standards der ökologischen Lebensmittelherstellung

Produkte der ökologischen Veredelung stehen für eine hohe ernährungsphysiologische Qualität sowie für offene Verarbeitungsprozesse. Die Richtlinien der Verbände sichern dem Verbraucher eine größtmögliche Transparenz vom Anbau bis zum Endprodukt.

Die Standards der ökologischen Verarbeitung reglementieren den Einsatz von Hilfs- und Zusatzstoffen, Enzymen und künstlichen Aromen. Die Liste der zugelassenen Stoffe ist kurz – künstliche Geschmacksverstärker oder synthetische Farbstoffe sind, wie die Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten, verboten. Die verarbeiteten Inhaltsstoffe werden über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus deklariert – eine größtmögliche Transparenz ist Standard in der ökologischen Veredelung. So werden die ökologischen Produktionsabläufe in jedem Verarbeitungsschritt offengelegt.

Eine durchgängige Dokumentation vom Landwirt bis zum Endprodukt macht es möglich, die Rohprodukte bis auf den Ursprungshof zurückzuverfolgen. Grundsätzliches Ziel der Bio-Lebensmittelverarbeitung ist ein 100 % biologisches Produkt, manche Rohstoffe sind jedoch (noch) nicht in Bio-Qualität zu beziehen. So dürfen bis zu 5 % der Zutaten aus konventionellem Anbau stammen – diese Ausnahmen werden durch die Anbauverbände streng limitiert und für den Kunden offen deklariert.

Umgang mit Grenzen

Ausnahmen benötigen strenge Regelungen

Wir leben mit alltäglichen Umweltbelastungen und Schadstoffeinflüssen. Die Anbauverbände der ökologischen Landwirtschaft setzen auf Früherkennung – sie verpflichten ihre Mitglieder zum Risikomanagement und zur Schadstoffprüfung.

Gemäß ihrer Verbandsrichtlinien prüfen Landwirte und das Verarbeitungshandwerk ihre Anbau- und Herstellungsprozesse auf eine mögliche Schadstoffbelastung. Ihre gute handwerkliche Praxis und die strengen Standards der Anbauverbände sichern somit eine unbelastete Lebensmittelkette. Die Einhaltung ihrer Richtlinien wird regelmäßig durch unabhängige Kontrollstellen überprüft.

Worauf Sie sich verlassen können

Unser umfassendes Sortiment ökologisch ausgerichteter Produkte bietet Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit. Soweit möglich liefern wir Ihnen 100 % Bio gemäß der EU-Verordnung für ökologischen Landbau. Das bedeutet beispielsweise, dass unsere Lieferanten auf mineralischen Stickstoffdünger, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Gentechnik verzichten, bei der Verarbeitung die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen beschränken (max. 40 statt 300) und unsere Erzeugnisse und Zutaten nicht mit ionisierenden Strahlen behandeln.

Bei Produkten, die in der EU-Öko-Verordnung nicht erfasst sind, halten wir uns an die Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN). Das heißt: Alle zertifizierbaren Produkte erfüllen anerkannte Standards und sind durch unabhängige Stellen geprüft. Alle nicht zertifizierbaren Produkte genügen den strengen BNN-eigenen Qualitätskriterien. Demzufolge verkaufen wir weder konventionelle Ware noch Flugware.

Dirks Bio-Kiste - keine Flugware