Der magische Weißkohl

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Die Feiertage sind schon lange vorbei, aber die Hose kneift immer noch oder anders gesagt… Ich wache früh auf, es ist grau, es regnet schon wieder, alles grau in grau, kein Sonnenschein, keine Lust nach draußen zu gehen, um sich mal zu bewegen…

Eigentlich habe ich mich über den ständigen Kohl in der Bio-Kiste geärgert. Ich dachte noch – NEIN NICHT SCHON WIEDER KOHL – doch mein beharrliches Googlen brachte mich auf die beste Idee des Jahres – Die magische Kohlsuppe! Ja, man hat es schon mal gehört und ich kann euch sagen, sie wirkt, sie funktioniert und sie macht Spaß – was sage ich – sie macht glücklich!!! – und die Pfunde purzeln. Eine tolle Suppe!

Aus Copyright-Gründen möchte ich euch bitten, selbst zu googeln. Ich habe mir das Kultbuch der magischen Kohlsuppe gleich gekauft und die Suppe genau danach gekocht. Nach einigen Tagen zeigte die Waage deutlich weniger an und ich war wieder voll motiviert. Selbst das graue Wetter und der viele Regen hielt mich nicht mehr davon ab, einen Spaziergang zu wagen. Rundum ein Erfolgserlebnis!

Jetzt ist die Kohlwoche schon wieder eine zeitlang her, aber ich habe immer noch mindestens einmal die Woche so richtig Lust auf diese leckere Kohlsuppe und richte mir meine Bestellung der Bio-Kiste so ein, dass auf jeden Fall Kohl drin ist, falls nicht eh schon wieder Kohl drin ist… hahaha… und nie den Kümmel dazu vergessen, gell…

 

Weißkohl – kleine Warenkunde

Wußten Sie schon?
Die Oberfläche des Kohlkopfs ist so beschaffen, dass die Benetzbarkeit der Blattoberfläche sehr gering ist. Das bedeutet, dass Wasser in Tropfen abperlt und dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mitnimmt. Ein von Natur aus sauberes Gemüse!

Woher kommt er?
Der Weißkohl ist unter vielen Namen bekannt, wie zum Beispiel Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabis oder einfach nur Kraut. Er ist eine Variante des Kopfkohls und ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat, da es sich gut lagern lässt.

Wie sieht er aus?
Das Weißkraut wächst in unseren Gefilden traditionell gut. Die Krautköpfe des Bioanbaus sind besonders nährstoffreich, da sie sehr langsam wachsen durften und so alle Nährstoffe in sich aufnehmen konnten. Am weitesten sind die runden Weißkohlsorten verbreitet, nah verwandt sind aber auch der Spitzkohl und das Filderkraut.

Wie verwende ich ihn?
Weißkraut bereichert traditionell, vielseitig unsere Küche, ob als Salat, Sauerkraut oder in zahlreichen gekochten und gebratenen Gerichten. Es wird in allen internationalen Küchen verwendet, auch in der asiatischen – mit Schärfe und Exotik.
Die äußeren  Blätter des Krauts entfernen, dann den Kopf  waschen und halbieren bzw. je nach Größe, vierteln. Den Strunk herausschneiden und das Kraut anschließend  wie gewünscht weiterverarbeiten: z.B. mit dem Messer in grobe Streifen und Stücke schneiden oder mit dem Küchenhobel klein hobeln. Je kürzer die anschließende Garzeit ist, desto knackiger bleibt der Kohl und das Vitamin C verkocht nicht.

Was ist drin?
Im Weißkraut ist viel Folsäure enthalten, die gestresste Menschen stärkt und widerstandsfähig macht. Es hat aber auch noch andere Qualitäten:
•  einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die gut für die Reinigung des Verdauungstrakts sind
•  viele Mineralstoffe
•  Vitamine, vor allem Vitamin C. Weißkraut enthält kurz gekocht mehr Vitamin C als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört und gelangt verstärkt in das Kochwasser.
Tipp: Das Kochwasser kann, nachdem es abgekühlt ist und etwas gesalzen wurde, als bekömmlicher Gemüsetrunk verwendet werden.

 

Rezepte

Veganes Weißkohl-Curry mit Cashews (scharf)

Veganes Kohlcurry mit Cashwes

Zutaten: (für 2 Personen)
1/2 Weißkohl, 1/2 Stange Lauch, 2 Möhren, 1,5 TL Currypulver, 2 Knoblauchzehen (klein gehackt), 1 Stück Ingwer, ca. 1,5 cm (klein gehackt), 1/2 Stange Zitronengras (in feine Ringe geschnitten), 1/2 rote Chili-Schote (fein gewürfelt), 150 ml Gemüsebrühe, 100 ml Kokosmilch, 1 TL Agavendicksaft, Saft von 1 Limette, Salz, 2 EL ungesalzene Cashewkerne, 1 Stängel frischer Koriander

Zubereitung:
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, beiseite stellen.
Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Kohl in Streifen schneiden. Karotten schälen, schräg in Scheiben schneiden.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Ingwer, Zitronengras und Knoblauch kurz anrösten, Currypulver und Chiliwürfel hinzufügen und kurz mitrösten. Lauch hineingeben und kurz anbraten, dann Karottenscheiben und Kohlstreifen bei größerer Hitze anschwitzen, bis der Kohl leicht glasig wird. Mit Gemüsebrühe ablöschen, abdecken und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln.Kokosmilch hinzugeben, mit Salz, Agavendicksaft und Limettensaft abschmecken.
Cashewkerne hinzugeben und je nach Geschmack gehackte Korianderblätter darüber streuen.
Fertig – dazu schmeckt am besten Reis.

 

Coleslaw – Amerikanischer Krautsalat

Weißkohlsalat

Zutaten:
500 g Weißkohl, 2 Möhren, 1 säuerlicher Apfel,  1 Tomate, 1 Eßl. Apfelessig, 300 ml Crème fraìche, 1 Teel. Sesam, Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:
Weißkohl fein hacken, die Möhren fein und den Apfel grob reiben, Tomate in kleine Stückchen schneiden. Alles in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Essig und Crème fraîche mit Sesam und Salz und Pfeffer nach Geschmack verrühren und darüber geben. Gut durchmischen.

Änderung der AGB - Lieferpauschale und MindestbestellwertGrünkohl oder auch friesische Palme genannt