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Unsere Lieferanten
Biolandhof Keicher

Biolandhof Keicher

Steinobst aus Erlenbach nördlich von Heilbronn


Anita und Jürgen sind das Herz des Betriebes. Wir haben uns im Jahre 2008 näher kennengelernt und sind trotz fortgeschrittenem Alter den Bund der Ehe eingegangen. Da wir ein sehr kleiner Betrieb sind, machen wir fast alles selbst und meist gemeinsam. Bedingt durch unsere Familien hatten wir beide je einen Weinbaubetrieb in Weinsberg und einen in Erlenbach, diese haben wir zunächst zusammen bewirtschaftet. Sehr schnell haben wir aber gemerkt, dass konventionelle Landwirtschaft für uns keinen Sinn macht, sie konträr zu unserem Denken, Handeln und Tun ist.

Auf der Suche nach einer Zukunft, haben wir 2014 mit der Umstellung unseres kleinen Betriebes begonnen. Konkret haben wir die Weinbaufläche kontinuierlich verringert und gleichzeitig nach anderen Kulturen gesucht, die zu uns passen. Jürgen als leidenschaftlicher Kirschenesser hatte diese sehr schnell gefunden und so haben wir 2017 auf einem Feld weit mehr als 20 verschiedene Sorten von Süßkirschen gepflanzt. Diese wurden vor der ersten Ernte 2019 dann mit einem Regenschutzdach saisonal ausgestattet, um so das Aufplatzen der Kirschen bei Regen zu verhindern, der kleine Nebeneffekt ist, dass diese Überdachung zu einer deutlichen Reduzierung von Pflanzenschutzmaßnahmen führt und durch ein insektendichtes Netz um die Kirschenplantage außen herum, haben wir jetzt wirklich madenfreie Kirschen. Das ist eine echte Seltenheit!

Im Laufe der Jahre lernten wir auch, dass im Weinbau nicht unsere Zukunft liegt. Konsequenterweise haben wir bis zum Jahre 2021 nun alle Weinberge abgegeben. Heute haben wir nur noch Steinobst, ein paar Beeren, etwas Gemüse für unseren Hofverkauf am Samstag und etwas Streuobst, das unsere Eltern gepflanzt haben, von diesen Flächen keltern wir den schon fast legendären Haussaft sortenrein, eine Spezialität, die es in unserem Hofverkauf gibt.

Im Laufe der Jahre haben sich unsere Süßkirschen zu einer Klasse für sich entwickelt. Die Größe, Festigkeit, der Geschmack und das Mundgefühl sind wirklich einzigartig und verzeiht mir zu sagen: eine Sünde wert. Unsere Kirschen gibt es nur, je nach Witterung in manchen Jahren, schon ab Ende Mai bis Anfang/Mitte Juli. Da wir dieses Projekt so gut hinbekommen haben, sind wir zwischenzeitlich weitere Herausforderungen angegangen. so versuchen wir zukünftig aromatische, reife und wohlschmeckende Pflaumen, Zwetschen und Mirabellen zu erzeugen und als als absolutes Highlight: regionale Pfirsiche. Diese gibt es, wenn die Natur einen Ertrag zugelassen hat, nur bei ausgesuchten Händlern. Die Pfirsiche (vielleicht auch Nektarinen) zeichnen sich durch ein einzigartiges Aroma und überwältigenden Geschmack aus.

Wir haben durch unsere Größe nur sehr kurze Vermarktungswege zu Ihnen. Das wiederum ermöglicht das intensivste Aroma und eine optimale Reife und das ist ohnehin auch noch sehr umweltfreundlich. Wenn wir jetzt die ganze Zeit über intensiven Obstbau gesprochen haben, so steht dennoch der Gleichklang mit der Natur und die Biodiversität mit im Vordergrund unseres Handelns und beeinflusst immer unser Tun. Auch wenn wir neue klassische Züchtungen nutzen und sogar teilweise bevorzugen, so lehnen wir strikt Gentechnik (GVO) einschließlich CRISPR Cas ab. Wir haben uns von Anfang an für eine Mitgliedschaft bei Bioland entschieden, da die Biolandprinzipien unserem Handeln und Denken entsprechen.

Weitere Informationen: www.bioland-keicher-erlenbach.de

Ökokontrollstelle: DE-ÖKO 022