Umwelt- und Klimaschutz
Unser Engagement
1. TÜTLE – Napfkisteninletts aus 100% Altpapier für unsere Biokisten
Wir verwenden das TÜTLE – Napfkisteninletts aus 100% Altpapier, um Ihr Gemüse und Obst in die grünen Pfandkisten einzupacken. So ist der Inhalt vor Zugriff, Wind und Wetter geschützt. Die sauberen gut erhaltenen zurück geschickten Papierinletts verwenden wir als Füll- und Puffermaterial für empfindliche Ware wie Glas.
Sie können aber auch die Papiereinleger aktiv abwählen, wenn Sie die Bio-Kiste sowieso immer persönlich empfangen und Papiermüll einsparen möchten. Dazu tragen Sie im Online-Shop am Ende des Bestellvorgangs den Artikel "Ohne Papierinlett packen" ein. Am besten gleich mit wöchentlicher Frequenz.
Die Napfkisteninletts TÜTLE sind
+ aus 100 % Recycling-Papier (Altpapier)
+ lebensmittelunbedenklich
+ nassfest
+ halten auch bei feuchten Obst und Gemüse oder Regen
+ produziert hergestellt in Deutschland
+ recyclt aus Altpapier
+ kompostierbar
+ wiederverwendbar in der Küche z.B. zum Einwickeln des feuchten Biomülls oder als Nässeschutz im Biomülleimer
+ einsetzbar als Malunterlage für Kinder oder als Geschenkpapier
2. Ein Cent pro Ei für die ökologische Geflügelzüchtung

Bei uns unterstützen Sie diese Initiative bei jedem Eierkauf. Wir leiten für jedes verkaufte Ei 1 Cent an die ÖTZ weiter. Wir hoffen, Sie sind genauso überzeugt wie wir, diese Initiative durch Ihren Eierkauf aktiv zu unterstützen. Wir werden Sie über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten. Seit Anfang 2017 beteiligen wir uns an dem Ökotierzucht-Projekt „1 Cent mehr pro Ei“. Die Initiative „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) wurde von den beiden Verbänden Bioland und Demeter gegründet mit dem Ziel der Förderung von ökologischer Geflügelzüchtung.
Auf dem Weg zum Öko-Huhn von morgen
Viele Landwirte in der Bio-Bewegung und Verbraucher empfinden Massenzucht in Einzelkäfigen und Kükentöten als weder akzeptabel noch zukunftsfähig. Die Gesellschaft ruft nach echten Werten – sie fordert uns alle auf, würdevoll mit Tieren umzugehen. Die Initiative von Bioland und Demeter, die Ökologische Tierzucht gGmbH, baut eine solche alternative Züchtung auf. Machen Sie mit!
Mehr Tierwohl und Qualität von Anfang an:
- Gegen Abhängigkeit von industriellen Zuchtstrukturen und das unerträgliche Kükentöten
- Für würdevolle Bedingungen für Zuchttiere
- Für die Züchtung eines Zweinutzungshuhns
- Für die Balance von Zucht auf Leistung und natürliche Lebensbedingungen für Huhn & Hahn
Die Öko-Geflügelzüchtung hat klare Ziele:
Das Öko-Huhn von morgen ist an Haltungs- und Fütterungsbedingungen der ökologischen Landwirtschaft besser angepasst als die hochleistenden Hennen von heute. Im besten Fall werden mit einem Tiertyp beide Produktionsrichtungen (Eier und Fleisch = Zweinutzung) erreicht und so das Kükentöten beendet.
Der Naturkosthandel ist dabei!
Der Naturkostfachhandel beweist mit dem Engagement für die ökologische Geflügelzucht seine Werteorientierung und Initiativkraft, gemeinsam zukunftsweisende Projekte zu fördern. Durch Unterstützung aus dem Handel kann die gemeinnützige Ökologische Geflügelzucht gGmBH (ÖTZ) von Bioland und Demeter bereits bei rund 22 Millionen Bio-Eiern einen Zusatz-Cent für die teure und aufwändige Züchtungsarbeit verbuchen.
Mit einer „Unternehmenspatenschaft“ verpflichten sich die beteiligten Kooperationspartner, für jedes gehandelte Ei fünf Jahre lang einen Cent an die ÖTZ zu überweisen. Direkt an den Produkten und natürlich überall da, wo es um Geflügelprodukte geht, signalisiert dann das ÖTZ-Siegel, wie stark sich der Händler für die gemeinsame Aufgabe engagiert. Bisher haben rund 40 Betriebe des Verbands Ökokiste e.V., Hofläden sowie elf Naturkostgroßhändler eine solche Vereinbarung unterzeichnet – und es werden kontinuierlich mehr Partner. Vorreiter im gemeinsamen Agieren sind die Großhändler Bodan, Grell, Hako Willmann GmbH, Midgard, Naturkostkontor Bremen, Naturkost Elkershausen, Naturkost Erfurt, Naturkost Nord, Pax an GmbH, Rinklin, Weiling und die Ökokisten-Betriebe.
Marc Schmitt-Weigand, Vorsitzender des Verbandes Ökokiste e.V., und seine rund 40 Mitstreiter erreichen 40 000 Konsumenten. Sie sollen mit garantiert 100 Prozent Bio versorgt werden. „Deshalb unterstützen wir Ökokisten-Betriebe die Zuchtinitiative der ÖTZ nachdrücklich, denn sie sorgt für Bio-Qualität von Anfang an.“ Bereits seit Frühsommer haben sie „1 Cent pro Ei“ eingeführt. Jeder Kunde zahlt also bereits einen Cent mehr, der dem Zuchtprojekt zu Gute kommt.
Außerdem bieten einige Betriebe Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder beteiligen sich selbst an der Züchtung. „Wir können eine unethische Geflügelhaltung mit der Tötung männlicher Küken nicht akzeptieren. Durch den Eier-Cent leisten wir einen finanziellen Beitrag und darüber hinaus machen wir unsere rund 40.000 Kunden deutschlandweit auf die Probleme in der Geflügelhaltung aufmerksam und bieten ihnen Alternativen.“
Elke Röder, Geschäftsführerin im Bundesverband Naturkost Naturwaren in Berlin, unterstreicht den Zukunftsaspekt: „Aus der Idee der Ökologischen Landwirtschaft folgt, dass wir auch bei der Züchtung unabhängig sein müssen. Die zukunftsweisende Aufgabe der ÖTZ gGmbH hat diese Unabhängigkeit zum Ziel und verdient daher unsere volle Unterstützung.“
Weil Züchtung teuer ist, freut sich die ÖTZ natürlich auch über weitere Spender. Sie können einmalig oder regelmäßig Geld zum Beispiel aus Aktionen mit Kunden oder durch differenzierte Handels-Angebote beisteuern. „Mit unseren beiden Varianten der finanziellen Unterstützung für das gemeinsame, branchenrelevante Projekt einer ökologischen Tierzucht bieten wir allen Partnern im Handel nun die Gelegenheit, sich je nach den eigenen Möglichkeiten und Intentionen mit der ÖTZ und der bereits begonnenen Zucht für das Öko-Huhn der Zukunft zu verbinden“, gibt Geschäftsführerin Inga Günther den Startschuss für die konzertierte Aktion.
Ihre Unterstützung – nur 1 Cent pro Ei! Wenn jeder nur 1 Cent pro Ei mehr zahlt, finanziert sich die ökologische Geflügelzüchtung über die nächsten Jahre!
3. Unterstützung von Klimaschutzprojekten durch finanziellen Beitrag

Als Ökokiste agieren wir seit Beginn mit kleinem CO2-Fußabdruck. Seit 2020 haben alle Ökokisten sich dazu entschlossen, ihre gesamtbetrieblichen Emissionen zu erfassen und auszugleichen. Im Jahr 2020 waren das für Dirks Bio-Kiste ca. 86,6 Tonnen.
Für den Begriff „klimafreundlich“ haben wir uns bewusst entschieden, da gewisse Emissionen leider nicht zu vermeiden sind, also im engeren Sinne keine „Neutralität“ besteht. Oberste Priorität bei jeder unserer Aktionen ist immer die Vermeidung von Emissionen und das ist der Unterschied einer „Klimafreundlichstellung“ zum „Greenwashing“. Nur wo Emissionen nicht vermieden oder reduziert werden können, wird durch sinnvolle Maßnahmen kompensiert. Also, die Reihenfolge der Prioritäten ist immer:
- Vermeiden
- Reduzieren
- Kompensieren
Durch gezielte Logistik wird der CO2-Ausstoß bei unserem Betrieb vermieden bzw. reduziert. Wo dies nicht möglich ist – nicht alle Touren sind mit dem Lastenfahrrad abzudecken und die Technologie der elektronisch angetriebenen Fahrzeugs ist leider auch (noch) nicht komplett frei von Schattenseiten –, werden anfallende Emissionen durch folgende zwei Projekte kompensiert.
Projekt 1: Laufwasserkraftwerksprojekt „Guacamaya“ in Mittelamerika
86,6 Tonnen CO2 gleichen wir mit dem Aufbau von Wasserkraftwerken in Mittelamerika aus, das reduziert jährlich insgesamt 40.000 Tonnen. Das Guacamaya Programm unterstützt seit 2012 die Entwicklung kleiner, an das staatliche Stromnetz angeschlossener Laufwasserkraftwerke in abgelegenen und unterentwickelten Regionen der Länder mit dem Ziel Armut und Ungleichheit im ländlichen Raum zu verringern, die Gesundheit zu verbessern, Bildungsmöglichkeiten zu erweitern und das Wirtschaftswachstum zu fördern. So werden neben einer Verbesserung der lokalen Infrastruktur Arbeitsplätze geschaffen und das Bildungswesen gestärkt.
Die Wasserkraftwerke verfügen mit einer installierten Leistung von maximal 15 MW über moderne Technologie, die sich den örtlichen Gegebenheiten optimal anpasst und vollständig von den Kommunen betrieben und verwaltet werden kann. Strenge Anforderungen im Hinblick auf Überwachung und Berichterstattung garantieren minimale Umweltauswirkungen. Darüber hinaus wurden Aufforstungs- und Wiederaufforstungsmaßnahmen sowie Programme zur Sozial- und Umwelterziehung durchgeführt.
Weshalb uns das Projekt für besonders geeignet erscheint:
- Übergang zu einer kohlenstoffarmen und umweltfreundlichen Energieproduktion
- Schaffung von 74 Vollzeitarbeitsstellen für Männer und Frauen in den ländlichen Projektregionen
- Moderne Technologie ermöglicht einen minimalen Eingriff in die Natur
2020 Kompensations-Urkunde
2021 Kompensations-Urkunde
Seit 2022 unterstützen wir das Projekt nicht mehr.
Projekt 2: Moorrenaturierung in Deutschland
Moore speichern riesige Mengen von Kohlenstoff und schützen das globale Klima als CO2-Senke. Nasse Moore und Feuchtgebiete wurden früher als düstere, schaurige und nutzlose Landschaftsbereiche angesehen. Als solche wurden sie Jahrhunderte lang (und teilweise immer noch) trockengelegt, mit Gräben durchzogen und abgetragen.
Heute sind nur noch 5 % der deutschen Moore als natürlich zu bezeichnen. Anders gesagt: 95 % der deutschen Moore sind in einem ökologisch schlechten Zustand. Durch eine Renaturierung bzw. Wiedervernässung der Moore können die CO2-Emissionen verringert bzw. gestoppt werden.
Ziel ist es, den Klimaschutz nicht in andere Länder zu verlagern, sondern direkt vor der Haustüre anzupacken. Zudem trägt die Renaturierung der Moore nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern auch zum Arten- und Hochwasserschutz. Denn Moore sind ein Lebensraum für viele seltene, bedrohte und spezialisierte Arten wie Sonnentau, Bläulinge und die gerandete Jagdspinne. Moore nehmen zudem Wasser wie ein Schwamm auf. Bei starken Niederschlägen geben sie das Wasser zeitversetzt wieder ab und können somit zum Hochwasserschutz beitragen.
Mittelfristig plant der Verband die Patenschaft für ein eigenes „Ökokisten-Moor“. Mehr über dieses Projekt erfahren Sie von Greensurance-Stiftung.
Weshalb uns das Projekt für besonders geeignet erscheint:
- Regionale bzw. deutschlandweite Klimaschutzmaßnahme
- Erhalt der heimischen Arten
2020 Urkunde zum Moorschutz
2021 Urkunde zum Moorschutz
2022 Urkunde zum Moorschutz
2023 Urkunde zum Moorschutz
Seit 2024 unterstützen wir das Projekt nicht mehr.
4. Konzept für umweltfreundliche Mobilität

Den Verbrauch an Diesel konnten wir von 2021 bis 2023, wegen der sich nach den Corona Hoch für Lieferbetriebe ausdünnenden Touren, leider nicht senken. Im Jahr 2023 waren es 0,24 l pro Auftrag. Bisher waren gekühlte E -Transporter leider noch nicht lieferbar oder völlig unerschwinglich und in der Reichweite sehr beschränkt.
Wir sind aber weiter auf der Suche nach Lösungen im Bereich Elektromobilität. Die Grundlast für den Strom an unserer Lieferhalle haben wir 2022 soweit erhöht, dass jetzt Wallboxen für mehrere Autos möglich sind.