Ein Cent pro Ei für die ökologische Geflügelzüchtung
Ein Cent pro Ei für die ökologische Geflügelzüchtung
Seit Anfang 2017 beteiligen wir uns an dem Ökotierzucht-Projekt "1 Cent mehr pro Ei". Die Initiative „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) wurde von den beiden Verbänden Bioland und Demeter gegründet mit dem Ziel der Förderung von ökologischer Geflügelzüchtung.
Bei uns unterstützen Sie diese Initiative bei jedem Eierkauf. Wir leiten für jedes verkaufte Ei 1 Cent an die ÖTZ weiter. Wir hoffen, Sie sind genauso überzeugt wie wir, diese Initiative durch Ihren Eierkauf aktiv zu unterstützen. Wir werden Sie über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten.

Auf dem Weg zum Öko-Huhn von morgen
Viele Landwirte in der Bio-Bewegung und Verbraucher empfinden Massenzucht in Einzelkäfigen und Kükentöten als weder akzeptabel noch zukunftsfähig. Die Gesellschaft ruft nach echten Werten – sie fordert uns alle auf, würdevoll mit Tieren umzugehen.Die Initiative von Bioland und Demeter, die Ökologische Tierzucht gGmbH, baut eine solche alternative Züchtung auf. Machen Sie mit!
Mehr Tierwohl und Qualität von Anfang an:
- Gegen Abhängigkeit von industriellen Zuchtstrukturen und das unerträgliche Kükentöten.
- Für würdevolle Bedingungen für Zuchttiere
- Für die Züchtung eines Zweinutzungshuhns
- Für die Balance von Zucht auf Leistung und natürliche Lebensbedingungen für Huhn & Hahn
Die Öko-Geflügelzüchtung hat klare Ziele:
Das Öko-Huhn von morgen ist an Haltungs- und Fütterungsbedingungen der ökologischen Landwirtschaft besser angepasst als die hochleistenden Hennen von heute. Im besten Fall werden mit einem Tiertyp beide Produktionsrichtungen (Eier und Fleisch = Zweinutzung) erreicht und so das Kükentöten beendet.
Ihre Unterstützung - nur 1 Cent pro Ei!
Wenn jeder nur 1 Cent pro Ei mehr zahlt, finanziert sich die ökologische Geflügelzüchtung über die nächsten Jahre!
Der Naturkosthandel ist dabei!
Der Naturkostfachhandel beweist mit dem Engagement für die ökologische Geflügelzucht seine Werteorientierung und Initiativkraft, gemeinsam zukunftsweisende Projekte zu fördern. Durch Unterstützung aus dem Handel kann die gemeinnützige Ökologische Geflügelzucht gGmBH (ÖTZ) von Bioland und Demeter bereits bei rund 22 Millionen Bio-Eiern einen Zusatz-Cent für die teure und aufwändige Züchtungsarbeit verbuchen.Mit einer „Unternehmenspatenschaft“ verpflichten sich die beteiligten Kooperationspartner, für jedes gehandelte Ei fünf Jahre lang einen Cent an die ÖTZ zu überweisen. Direkt an den Produkten und natürlich überall da, wo es um Geflügelprodukte geht, signalisiert dann das ÖTZ-Siegel, wie stark sich der Händler für die gemeinsame Aufgabe engagiert. Bisher haben rund 40 Betriebe des Verbands Ökokiste e.V., Hofläden sowie elf Naturkostgroßhändler eine solche Vereinbarung unterzeichnet – und es werden kontinuierlich mehr Partner. Vorreiter im gemeinsamen Agieren sind die Großhändler Bodan, Grell, Hako Willmann GmbH, Midgard, Naturkostkontor Bremen, Naturkost Elkershausen, Naturkost Erfurt, Naturkost Nord, Pax an GmbH, Rinklin, Weiling und die Ökokisten-Betriebe.
Marc Schmitt-Weigand, Vorsitzender des Verbandes Ökokiste e.V., und seine rund 40 Mitstreiter erreichen 40 000 Konsumenten. Sie sollen mit garantiert 100 Prozent Bio versorgt werden. „Deshalb unterstützen wir Ökokisten-Betriebe die Zuchtinitiative der ÖTZ nachdrücklich, denn sie sorgt für Bio-Qualität von Anfang an.“ Bereits seit Frühsommer haben sie „1 Cent pro Ei“ eingeführt. Jeder Kunde zahlt also bereits einen Cent mehr, der dem Zuchtprojekt zu Gute kommt.
Außerdem bieten einige Betriebe Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder beteiligen sich selbst an der Züchtung. „Wir können eine unethische Geflügelhaltung mit der Tötung männlicher Küken nicht akzeptieren. Durch den Eier-Cent leisten wir einen finanziellen Beitrag und darüber hinaus machen wir unsere rund 40.000 Kunden deutschlandweit auf die Probleme in der Geflügelhaltung aufmerksam und bieten ihnen Alternativen.“
Elke Röder, Geschäftsführerin im Bundesverband Naturkost Naturwaren in Berlin, unterstreicht den Zukunftsaspekt: „Aus der Idee der Ökologischen Landwirtschaft folgt, dass wir auch bei der Züchtung unabhängig sein müssen. Die zukunftsweisende Aufgabe der ÖTZ gGmbH hat diese Unabhängigkeit zum Ziel und verdient daher unsere volle Unterstützung.“
Weil Züchtung teuer ist, freut sich die ÖTZ natürlich auch über weitere Spender. Sie können einmalig oder regelmäßig Geld zum Beispiel aus Aktionen mit Kunden oder durch differenzierte Handels-Angebote beisteuern. „Mit unseren beiden Varianten der finanziellen Unterstützung für das gemeinsame, branchenrelevante Projekt einer ökologischen Tierzucht bieten wir allen Partnern im Handel nun die Gelegenheit, sich je nach den eigenen Möglichkeiten und Intentionen mit der ÖTZ und der bereits begonnenen Zucht für das Öko-Huhn der Zukunft zu verbinden“, gibt Geschäftsführerin Inga Günther den Startschuss für die konzertierte Aktion.

Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite von Ökologische Tierzucht.